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Bevor wir mit unserer Zucht beginnen konnten, mussten wir und unsere Hündinnen einige „Prüfungen" bestehen.

Da wir nach den Vorschriften der SSV-Zuchtordnung züchten sind dies für unsere Hündinnen:

  • mind. 2 Ausstellungen mit dem Prädikat „sehr gut"
  • die Röntgenuntersuchung
  • die Zuchttauglichkeitsprüfung

Für uns als Züchter heißt es:

  • Besuch von Züchterseminaren
  • Antrag auf Zwingerschutz

Nun all diese Voraussetzungen haben wir erfüllt. Aber dies allein macht keine Zucht aus.

Unser Ziel ist nicht die „Vermehrung" sondern die Zucht von Berner Sennenhunden. Für uns heißt dies:

  • genaue Ahnenforschung sowohl bei unseren Hündinnen, als auch bei den in Betracht kommenden Rüden
  • Auswahl der Rüden nach Gesundheit, Lebensdauer und Gelenkerkrankungen
  • Wesensfestigkeit
  • Rassestandard

Unsere Welpen werden bei uns im Haus geboren und umsorgt.

Die Hündin kann sich selbständig und natürlich um ihre Welpen kümmern, bei Bedarf bekommt sie aber jede Hilfe von uns.

So haben die Welpen von Anfang an familiären Anschluss.

Die ersten Wochen werden sie ausschließlich mit Muttermilch aufgezogen, nur im Notfall oder bei nicht ausreichender Milch der Mutterhündin wird mit der Flasche nachgeholfen.

Nach der Säugezeit beginnen wir nach und nach mit festerer Nahrung.

Die Welpen daran zu gewöhnen, ist meist mit viel Schweinerei, aber auch viel Spaß verbunden.

Ist dies geschafft, werden die Welpen an viele verschiedene Futtermöglichkeiten gewöhnt, damit sich die Welpenkäufer selbst entscheiden können, ob sie roh, trocken oder gekocht weiter füttern möchten.

Die entsprechenden Futterpläne bekommen unsere Welpenkäufer selbstverständlich mit auf den Weg.

In der gesamten Kinderstubenzeit werden die Welpen insgesamt 4-mal mit mindestens 2 verschiedenen Wurmmitteln entwurmt.

Die Welpen werden mit allen möglichen Spielsachen, Haushaltsgegenständen und Geräuschen konfrontiert.

Im Freilauf gibt es neue Spielgeräte und verschiedene Untergründe. Sie werden an Halsband, Leine und an kleine Autofahrten gewöhnt.  

Sind sie dem Welpenzimmer langsam entwachsen, geht es hinaus ins Freie.

Durch unsere Familie, Freunde und die Welpenkäufer werden sie mit Menschen aller Altersgenerationen bekannt gemacht.

Der Tierarzt macht ab und an Stippvisite und so verbinden sie auch diesen Duft mit einem angenehmen Erlebnis.

Selbstverständlich sind die Welpen zur Abgabe geimpft und mit einem Mikrochip versehen.

Und dann ist es schon bald soweit.

Des einen Freud, des anderen Leid – der Abschied naht.

Nach erfolgter Wurfabnahme durch den Zuchtwart, ziehen unsere Babys in ihre neuen Familien um.

Für uns bedeutet dies aber nicht, dass das Kapitel damit abgeschlossen ist.

Wir pflegen den Kontakt mit unseren Welpenkäufern auch nachdem unsere Zöglinge uns verlassen haben. So besuchen wir unsere Welpen nach einer gewissen Zeit und überbringen die Ahnentafeln gerne persönlich. Wir versuchen alle mit Rat und Tat zu unterstützen, bieten an, unsere Welpen während Urlaub oder eventuell Krankheit bei uns aufzunehmen. Bei Ausstellung, Prüfungen, Körung und anderen Ereignissen drücken wir gerne die Daumen.

Wir freuen uns immer über Post und Bilder unserer Kleinen und später auch Großen und verfolgen ihren Weg in der großen weiten Welt.



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